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Multicore

Um der stetig steigenden Anzahl von Funktionen in Steuergeräten im Automotive-Bereich, als auch der Performance des Gesamtsystems gerecht zu werden, ist eine stetige Steigerung der Rechenleistung der einzusetzenden Prozessoren erforderlich. Diese Steigerung kann aufgrund der als Powerwall bezeichneten Leistungsgrenze nicht mehr durch Erhöhung der Taktfrequenz erreicht werden. Aufgrund der Verringerung der Dicke von Leiterbahnen und des überproportionalen Anstiegs der Leistungsaufnahme bei Takterhöhung kann die durch extreme Leistungsdichte entstandene Abwärme nur mit erheblichen Mehraufwand abgeführt werden. Als Ausweg hieraus weckt der Architekturwandel zu Multicore-Prozessorhardware Erwartungen, die Rechenleistung bei begrenzter Leistungsaufnahme und EMV-Strahlung zu erhöhen und so den Anforderungen an zukünftige Steuergeräte gerecht zu werden. Die auf mehrere Kerne aufgeteilte Rechenleistung lässt sich jedoch nur bei entsprechender Anpassung der Software nutzen. Hierfür ist es erforderlich, dass Verhalten und Funktionalität der bereits entwickelten Programme für SingleCore-Plattformen auch für MultiCore-Steuergeräte sicherzustellen. Die IPSSE-Projektgruppe MultiCore entwickelt hierfür in Zusammenarbeit mit unserem Projektpartner VW Lösungsstrategien für die erfolgreiche Migration bestehender Programme.